Marek Reichert stammt aus Berlin. 

Nach dem Abitur studierte er  Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig, wo er neben dem künstlerischen Diplom auch das Konzertexamen ablegte.

 

Noch während des Studiums wurde der junge Bariton an das Landestheater Coburg engagiert, dessen Ensemble er von 2006 bis 2010 angehörte. Hier erarbeitete er sich ein breites Repertoire. Seit 2010 arbeitet Marek Reichert freischaffend. Ergastierte unter anderem am Staatstheater Nürnberg, dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, dem Landestheater Linz, den Theatern Wuppertal, Aachen, Regensburg, Hof, Bremerhaven, Pforzheim, Nordhausen und in Luxemburg sowie bei den Opernfestspielen Heidenheim.

 

Im Sommer 2019 übernahm er bei den Bayreuther Festspielen die Rolle des dritten Edlen (Lohengrin) unter dem Dirigat von Christian Thielemann. Außerdem war er ebendort als Fritz Kothner (Meistersinger für Kinder) auf.

 

In der Spielzeit 2019/20 war Marek Reichert als Danilo (Die lustige Witwe) am Saarländischen Staatstheater und am Theater Koblenz zu erleben. Sein Rollendebüt als Tadeusz (Die Passagierin) ebenfalls am Saarländischen Staatstheater sowie sein Haus- und Rollendebüt am Pfalztheater Kaiserslautern als Polizist (Die Stadt der Blinden) mussten aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden.

 

In der Spielzeit 2021/22 wird Marek Reichert an der Oper Leipzig als Konrad Nachtigall (Die Meistersinger von Nürnberg) unter dem Dirigat Ulf Schirmers und in der Inszenierung von David Poutney debütieren. Außerdem wird er dortals Henrik (Maskerade) zu erleben sein.

 

   

Marek Reichert verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und gibt regelmäßig Liederabende.

Konzertverpfichtungen führten ihn in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Düsseldorf, die Dresdner Frauenkirche, nach Frankreich, Israel, Südafrika und Brasilien.

Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst Kompositionen von Bach, Brahms, Fauré, Händel, Hindemith, Mendelssohn-Bartholdy, Mozart, Orff, Rossini, Saint-Saëns und anderen.